Schlotterbeck verletzt: BVB bangt vor Werder-Spiel
Borussia Dortmund muss erneut um Nico Schlotterbeck bangen. Der Innenverteidiger hat sich am 30. September im Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft am rechten Sprunggelenk verletzt. Der Deutsche Fußball-Bund bestätigte eine Außenbandverletzung. Schlotterbeck wurde daraufhin aus dem Kader für die Nations-League-Spiele gestrichen.
Wie lange der 26-Jährige ausfallen wird, ist bislang nicht bekannt. In den öffentlich verfügbaren Informationen wurde keine konkrete Ausfallzeit genannt. Damit bleibt auch offen, ob Schlotterbeck beim nächsten Bundesliga-Spiel von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen am 9. Oktober zur Verfügung stehen kann. Eine Einschätzung zu seinem möglichen Einsatz liegt derzeit nicht vor.
Verletzung kurz nach dem BVB-Comeback
Der Rückschlag kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für den Abwehrspieler. Erst am 12. September war Schlotterbeck nach einer längeren Pause für Dortmund zurückgekehrt und gegen Paderborn wieder in der Startelf gestanden. Die erneute Verletzung unterbricht damit seine Rückkehr in den Spielbetrieb – wie lange, lässt sich anhand der bisher bekannten Angaben jedoch nicht sagen.
Für den BVB ist die Nachricht besonders relevant, weil Schlotterbeck eine zentrale Rolle in der Abwehr einnimmt. Sollte er gegen Werder fehlen, müsste Dortmund die Innenverteidigung ohne ihn planen. Ob das tatsächlich nötig sein wird, hängt davon ab, wie sich sein Zustand in den kommenden Tagen entwickelt. Zu einem Zeitplan für die Rückkehr oder zu weiteren Untersuchungen liegen bislang keine bestätigten Angaben vor.
DFB bestätigt Außenbandverletzung
Die Verletzung ereignete sich während des Abschlusstrainings der Nationalmannschaft am 30. September. Anschließend wurde Schlotterbeck aus dem Aufgebot für die anstehenden Nations-League-Partien genommen. Der DFB bestätigte, dass das rechte Sprunggelenk betroffen ist und eine Außenbandverletzung vorliegt. Weitere Einzelheiten zur Schwere der Verletzung wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Damit ist zwar die Art der Verletzung bekannt, nicht aber ihre Folgen für den Vereinsspielbetrieb. Eine Außenbandverletzung am Sprunggelenk lässt für sich genommen keine verlässliche Aussage über die individuelle Ausfalldauer zu. Für Dortmunds Planung bleibt deshalb entscheidend, ob Schlotterbeck rechtzeitig wieder belastbar ist. Bis es dazu eine konkrete Mitteilung gibt, wäre eine feste Prognose für das Spiel gegen Bremen verfrüht.
Fragezeichen vor dem Bundesliga-Wiederbeginn
Nach der Länderspielpause steht für Borussia Dortmund am 9. Oktober das Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen an. Für den BVB ist die Partie der nächste Termin im Ligabetrieb; ob Schlotterbeck dann mitwirken kann, ist derzeit unklar. Die Verletzung trifft den Verein somit in einer Phase, in der die Vorbereitung auf die nächste Aufgabe ansteht, zugleich aber noch keine verlässliche Aussage über die personelle Besetzung der Abwehr möglich ist.
Schlotterbecks Rückkehr in die Startelf im September hatte nach seiner längeren Pause einen wichtigen Schritt bedeutet. Der erneute Ausfall ist deshalb nicht nur mit Blick auf das einzelne Spiel relevant, sondern wirft auch Fragen nach dem weiteren Verlauf seiner Rückkehr auf. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass eine längere Pause bevorsteht: Eine entsprechende Diagnose oder Prognose ist bislang nicht öffentlich bekannt.
Für die Anhänger bleibt vorerst abzuwarten, ob der Innenverteidiger in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigen kann und ob der Verein beziehungsweise der DFB weitere Informationen veröffentlicht. Bis dahin gilt: Schlotterbeck hat eine bestätigte Außenbandverletzung am rechten Sprunggelenk, seine Ausfallzeit ist offen. Auch sein Einsatz gegen Werder Bremen ist zum jetzigen Stand nicht bestätigt.