RFEF verschiebt Pokalspiele nach Tod von Jesús de Miguel
Nach dem Tod von Jesús de Miguel hat der spanische Fußballverband RFEF die für den 3. November angesetzten Pokalspiele abgesagt. Betroffen sind Begegnungen im Männerwettbewerb Copa del Rey und im Frauenwettbewerb Copa de la Reina. Der CD-Tenerife-Stürmer war 30 Jahre alt. Wann die Partien nachgeholt werden, ist noch nicht bekannt.
Zusammenprall im Zweitligaspiel am Vortag
De Miguel war am Tag vor seinem Tod in einem Spiel der spanischen zweiten Liga mit dem Torhüter des FC Andorra zusammengestoßen und hatte sich dabei verletzt. Am 3. November starb der Stürmer. Weitere Einzelheiten zu den Umständen seines Todes wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Die RFEF begründete die Absage mit dem Tod des Spielers. Die Entscheidung gilt für die Pokalpartien, die an diesem Tag angesetzt waren. Sie ist eine Reaktion des Verbands auf einen Todesfall im spanischen Fußball und soll den betroffenen Vereinen und ihrem Umfeld Raum für Trauer geben.
Neue Spieltermine stehen noch aus
Die Begegnungen werden nicht ersatzlos gestrichen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen. Der Verband kündigte an, die neuen Termine noch bekanntzugeben. Bis dahin bleibt offen, wann die Teams ihre Pokalspiele bestreiten und wie sich die Verschiebungen in den jeweiligen Spielkalender einordnen.

Der Copa del Rey ist der spanische Männer-Pokalwettbewerb, die Copa de la Reina das entsprechende Turnier im Frauenfußball. In beiden Wettbewerben entscheidet der Pokalmodus über das Weiterkommen der Mannschaften. Eine Verschiebung kann deshalb Auswirkungen auf die Planung der beteiligten Teams haben. Konkrete Folgen für weitere Spieltage oder den Verlauf der Wettbewerbe sind bislang jedoch nicht mitgeteilt worden.
Was bisher bekannt ist – und was offenbleibt
Bestätigt sind der Tod des 30-jährigen CD-Tenerife-Angreifers, der Zusammenprall im Zweitligaspiel am Vortag und die Absage der für den 3. November vorgesehenen Partien in den beiden Pokalwettbewerben. Ebenfalls klar ist, dass die RFEF die Spiele neu ansetzen will. Ein konkreter Nachholtermin liegt noch nicht vor.
Offen sind darüber hinaus weitere Einzelheiten zum Unfallhergang und zu den Umständen des Todes. Ohne bestätigte Angaben dazu lässt sich kein genauerer Zusammenhang zwischen dem Zusammenprall und dem Tod des Spielers herstellen. Die zeitliche Nähe der Ereignisse ist bekannt; weitergehende Schlussfolgerungen wären derzeit nicht belegt.
Für die betroffenen Mannschaften bedeutet die Verbandsentscheidung zunächst eine Änderung ihrer unmittelbaren Planung. Für den spanischen Fußball steht zugleich das Gedenken an einen Spieler im Vordergrund, der für CD Tenerife aktiv war. Die RFEF will die neuen Ansetzungen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.
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